Dispel prejudices: Travelling alone as a woman through Africa

I deliberately chose this title because many people still see Africa as a country and assume from the outset that Africa is fundamentally dangerous. First of all, it is important to recognise that Africa is not a country but a continent, and therefore, as in Europe as well, there are various countries where it is easier to travel and countries that should be avoided. 

For an initial overview of the political situation of the respective country of travel, I can recommend taking a look at the website of the Foreign Affairs office. There you get an overview of the political situation in the country but also information about vaccinations and all the required entry documents that are needed to visit the specific country/countries you want to go to. 

After reading many different reports on various African countries, I decided to a backpacking trip to Tanzania. Tanzania offers a breathtaking and varied nature. Mount Kilimanjaro and countless National Parks and lakes. Not to mention the culture, food and warmth of most people here. 

Public transport is, of course, not comparable to Europe but it is possible to travel around the country by plane, bus and train. In the cities you usually use the Dala Dalas (minibuses) or the Piki Pikis (motorcycle taxis), where I am always surprised by the low prices. Of course, you can't expect European comfort and you should have time/patience. 

 

Crime

As in any country in the world, there is also crime in Tanzania. However, if you behave cautiously, don't just leave your phone or wallet somewhere unattended, you can prevent theft. If possible, the valuables can be stored in a neck pouch or in an other safe place.

In addition, I have decided to leave any jewellery I own back home. Even if you are sometimes reluctant to put down the ring or chain, you prevent it from being ripped from your body. I think it is obvious that you should not walk around alone at night and should avoid disputes or unpleasant situations during the day. 

In general, I think that you should travel in Tanzania with the same caution that you travel with in general. Keep your eyes open, don't walk alone at night, don't show expensive items or leave them unattended. Then nothing should stand in the way of an unforgettable journey! 

 

Contact with locals

As already mentioned, most people in Tanzania are super cordial. In many situations where I was alone on public transport, people helped me find my way. Others, when I asked them for directions, took me to the place. Ths is a nice way to get into a conversation with locals and learn a lot about the Tanzanian culture. Of course, you should always be careful and keep an eye on the surroundings. 

 

Living in an African family

Generally speaking, in Tanzanian families, the guest is the king. The mother usually does the household with her daughters, and they always cook for their guests. So it is considered rather rude to reject the food. In different situations, however, you have to protect yourself. For example, if there is a tomato salad and you can't be sure that the tomatoes have been washed properly. In general, you should remain to cooked products and also make sure not to drink tap water without having boiled it first. 

The hierarchy is very strict in some families. The elders tell the younger ones what to do. Even if the age difference is only a few days or weeks, it is present and the role of power is certain. 

Of course, one has to be prepared for the fact that in different regions of Tanzania (White) tourists are not very common. Thus, some Tanzanians are literally stared at and called "Mzungu" (White) or "Hi Sister/Brother". The children are usually quite enthusiastic, waving and shouting or coming to you. So it may be that they ask you how you are doing, but it can also happen that they ask for money or sweets. These demands should not be addressed in any way, so as not to increase the begging of children. 

In general, people express only interest in the traveller through their calls and have no evil intentions. Nevertheless, the constant and unwanted attention in different regions of Tanzania can be quite strenuous.cSo after a while it was pleasant for me to come back to a bigger, tourist city, to move mostly in peace on the streets. 

 

Summary

Overall, you should travel in Tanzania with a certain caution, but also not be afraid to talk to people and get to know them better. Above all, we should get involved in the culture, the food and the slowness, which sometimes also makes us feel good. 

Mit Vorurteile aufräumen: Alleine als Frau durch Afrika

Bewusst habe ich diesen Titel gewählt, da viele Leute Afrika immer noch als ein Land betrachten und von vorneherein davon ausgehen, dass Afrika von Grund auf gefährlich ist. Als erstes ist es wichtig zu erkennen, dass Afrika kein Land sondern ein Kontinent ist und so gibt es, wie auch in Europa verschiedene Länder, in denen es einfacher ist zu reisen und Länder die man eher meiden sollte. 

Für einen ersten Überblick über die politische Lage des jeweiligen Reiselands kann ich nur empfehlen, einen Blick auf die Internetseite des auswärtigen Amts zu werfen. Dort bekommt man einen Überblick über die politische Lage des Landes aber auch Informationen über Impfungen und alle Einreisedokumente, die benötigt werden. 

 

Nachdem ich mir viele verschiedene Berichte über verschiedenste Länder Afrikas durchgelesen habe, habe ich mich am Ende für Tansania entschieden. 

Tansania bietet eine atemberaubende und abwechslungsreiche Natur. Den Kilimandscharo sowie unzählige Nationalparks und Seen. Ganz zu schweigen von der Kultur, dem Essen und der Herzlichkeit der meisten Menschen hier. 

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind natürlich nicht mit denen aus Europa zu vergleichen, jedoch besteht die Möglichkeit, mit Flugzeug, Bus und Bahn durch das Land zu reisen. In den Städten nutzt man meist die Dala Dalas (Minibusse) oder die Piki Pikis (Motorradtaxis), bei denen ich jedes mal über die günstigen Preise überrascht bin. Natürlich kann man nicht den europäischen Komfort erwarten und Zeit/Geduld sollte man auch haben. 

 

Kriminalität

Natürlich gibt es, wie in jedem Land dieser Welt, auch in Tansania Kriminalität. Wenn man sich jedoch vorsichtig verhält, das Handy oder Portemonnaie nicht einfach irgendwo ablegt und wegschaut, kann man verhindern, dass es geklaut wird. Ich denke aber im generellen, dass das für alle Reisen gilt, die man macht. Die Wertsachen möglichst in einer Brusttasche, bzw. an einem sicheren Ort aufbewahrt werden, denn Gelegenheit macht Diebe. 

Außerdem habe ich entschieden jeglichen Schmuck den ich besitze, zu Hause zu lassen. Auch wenn man manchmal ungern den Ring oder die Kette ablegt, verhindert man, dass diese einem vom Körper gerissen werden. Ich denke es liegt auf der Hand, dass man nachts nicht alleine herum laufen sollte und auch tagsüber Streitigkeiten oder unangenehmen Situationen aus dem Weg gehen sollte. 

Im Großen und Ganzen denke ich, dass man in Tansania mit der gleichen Vorsicht reisen sollte, mit der man im Generellen reist. Die Augen offen halten, nicht nachts alleine unterwegs sein, keine teuren Gegenstände zeigen oder unbeaufsichtigt irgendwo ablegen. Dann sollte einer unvergesslichen Reise nichts mehr im Wege stehen! 

 

Kontakt mit Einheimischen

Wie bereits erwähnt sind die meisten Menschen in Tansania super herzlich. In vielen Situationen, in denen ich alleine in öffentlichen Verkehrsmitteln war, haben die Leute mir geholfen meinen Weg zu finden. Andere haben mich, als ich sie nach dem Weg gefragt habe, bis dort hin gebracht, wodurch man in ein Gespräch mit Einheimischen kommen kann und einiges über die tansanische Kultur erfahren kann. Natürlich sollte man auch hier stets Vorsicht bewahren und die Umgebung im Blick halten. 

 

Leben in einer afrikanischen Familie

Im Generellen gilt in tansanischen Familien, dass der Gast der König/in ist. Die Mutter macht meist mit der Tochter den Haushalt, und der Gast wird stets bekocht. So wird es als ziemlich unhöflich angesehen, wenn man das Essen ablehnt. In verschiedenen Situationen muss man sich jedoch selber schützen. Zum Beispiel, wenn es einen Tomatensalat gibt, und man nicht sicher sein kann, dass die Tomaten ordentlich gewaschen wurden. Im generellen sollte man auf gekochte Produkte zurückgreifen und auch drauf achten kein Leitungswasser zu trinken ohne es abgekocht zu haben. 

Die Hierarchie ist in einigen Familien sehr streng gesehen. Die Älteren sagen den Jüngeren, was zu tun ist. Auch wenn der Altersunterschied nur einige Tage oder Wochen beträgt, ist er vorhanden und die Machtrolle steht fest. 

Natürlich muss man sich darauf einstellen, dass in verschiedenen Regionen Tansanias (Weiße) TouristInnen nicht besonders häufig vorkommen. So wird man von manchen TansanierInnen förmlich angestarrt und mit «Mzungu» (Weiße/r)  oder «Hi Sister/Brother» gerufen. Die Kinder sind meist ziemlich begeistert, winken und rufen oder kommen auf einen zugerannt. So kann es sein, dass diese einen fragen, wie es einem geht, aber es kann auch passieren, dass sie nach Geld oder Süßigkeiten fragen. Auf diese Forderungen sollte man auf keinen Fall eingehen, um das Betteln der Kinder nicht noch zu verstärken. 

Im Allgemeinen äußern die Menschen durch ihre Rufe nur Interesse an den Reisenden und haben keinerlei böse Absichten. Dennoch kann die permanente und ungewollte Aufmerksamkeit in verschiedenen Regionen Tansanias ziemlich anstrengend werden.

So war es für mich nach einer Weile wieder angenehm in eine größere, touristische Stadt zu kommen, um mich größtenteils in Ruhe auf den Straßen zu bewegen. 

 

Zusammenfassung

Im Großen und Ganzen, sollte man in Tansania mit einer gewissen Vorsicht reisen, aber sich auch nicht davor scheuen, mit Leuten ein Gespräch einzugehen und diese besser kennenzulernen. Man sollte sich vor allem auf die Kultur, das Essen und die Langsamkeit einlassen, die uns manchmal vielleicht auch gut tut. 

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